FAQ

 

- Wie funktioniert Magnettherapie?

  Eine weit verbreitete Theorie sagt, dass Magnete eine starke Anziehung auf den Eisenanteil im Blut ausüben und die äußeren Schichten von Haut, Muskeln und Fettgewebe bis zu den Kapillaren durchdringen, die direkt ins Blut reichen. Magnetfelder können also über die ferromagnetischen Eigenschaften der roten Blutkörperchen und des Blutplasmas nicht nur die Fließeigenschaften verbessern und den Sauerstoff transportieren, sondern auch seine gesamte chemische Struktur beeinflussen. Gerade die Anregung des Blutkreislaufs und des Stoffwechsels kommt heute bei vielen Erkrankungeneine zentrale Bedeutung zu.

Besitzen die roten Blutzellen ein ausreichend bioelektrisches positives Ladungspotenzial, dann stoßen sie sich gegenseitig ab ( wie sich auch Polaritäten gegenseitig abstoßen) und bewegen sich als einzelne Blutkörperchen im fließenden Blut. Dadurch wird ein zusammenkleben von Blutzellen vermieden und über den Blutkreislauf wird der geamte Organismus mit lebensnotwendigen Stoffen versorgt.

 

- Wie lange behalten Neodym-Magnete ihre Wirkung?

  Neodym-Magnete haben eine lebenslange Garantie auf ihre Magnetwirkung (Neodym verliert nur etwa ein Prozent seiner Stärke in 100 Jahren).

 

- Müssen Magnete am Puls anliegen?

  Nein. Sie wirken überall dort wo Blut fließt, also an allen Körperstellen.

 

- Welches Magnetschmuckstück oder -Accessiore ist am wirkungsvollsten und passt am besten zu mir?

  In erster Linie sollte Ihnen das Schmuckstück gefallen! Nur dann werden Sie es regelmäßig tragen und nur so ist sichergestellt, dass die im Schmuck integrierten  Magnete ihre Wirkung voll entfalten können. Und: Gleichgültig, wo Sie Ihren Schmuck platzieren, die magnetische Kraft wirkt!

 

-Gibt es Nebenwirkungen der Magnettherapie?

  In sehr seltenen Fällen haben Personen ein leichtes Unwohlsein - ähnlich der Erstverschlimmerung nach homöopathischen Gaben - verspürt. Dies hörte aber sofort auf, nachdem das Armband nur einige Stunden getragen wurde. Eine Verbesserung der ursprünglichen Beschwerden ließ sich trotzdem feststellen. Einige Zeit später konnte das Armband sogar den ganzen Tag getragen werden.

 

- Wie lange dauert es bis die Magnettherapie wirkt?

  Manche Menschen verspüren die ersten positiven Wirkungen innerhalb weniger Tage. Andere wiederum beginnen erst nach zwei bis drei Wochen Veränderungen festzustellen. Dies ist individuell verschieden. Es kommt auf verschiedene Faktoren wie Art und Dauer der Beschwerde(n) an. Faustregel: Je länger die Befindlichkeitsstörungen und Leiden bereits dauern, desto länger braucht die Kraft der Magnete um zu wirken. Normalerweise sind erste Zeichen dafür, dass die Magnettherapie wirkt, eine Erhöhung des Energielevels und ein besseres allgemeines Wohlbefinden. Hyperaktive fühlen sich dann beispielsweise ruhiger und ausgeglichener.

 

- Sollte ich den Magnetschmuck ununterbrochen tragen?

  Sie können Ihren Magnetschmuck Tag und Nacht tragen. Manche Menschen legen den Schmuck nie ab.(...)

  Magnettherapie ist eine natürliche Therapie und Individuen reagieren unterschiedlich darauf. Probieren Sie, was für Sie am besten wirkt!

 

- Sollte der Magnetschmuck die Haut berühren?

  Sie können zum Beispiel ein Armband locker an Ihrem Handgelenk tragen. Die Magnete sind stark genug um einen positiven Einfluss zu haben. Die Kraft der Magnete entfaltet sich, anders als bei Akupressur, nicht über Druck.

 

- Kann ein Magnetarmband Schmerzen im Knie lindern?

  Der Magnet kann eine bessere Durchblutung bewirken, dadurch werden Schadstoffe eher ausgeschieden und Nährstoffe und Sauerstoff effizienter an alle Körperzellen (einschließlich der Zellen im Knie) transportiert. Der Körper kann sich dadurch besser selbst helfen. Ihre Kopfschmerztablette gelangt ja auch zunächst in den Magen und befreit Sie dennoch von Ihren Kopfschmerzen.

 

- Ist es möglich,dass ich mein Armband am gleichen Arm trage wie meine Armbanduhr?

  Ja, aber mechanische Uhren können durch das starke Magnetfeld beeinflusst werden....Auch bei EC- und Kreditkarten gilt Vorsicht. Magnete können die Magnetstreifen der Karten beschädigen und sollten mit diesen magnetischen Zahlungsmitteln nicht direkt in Berührung kommen.

 

- Kann ich Magnetschmuck auch beim Duschen oder Baden tragen?

  Wir empfehlen, dass Sie beim Duschen, Schwimmen oder bei "nasser" Hausarbeit den Magnetschmuck ablegen. Sonst könnten eingesetzte Steine oder Magnete herausfallen. Es kann auch sein, dass Haarspray, Parfum, Deo oder Waschmittel die Legierung des Schmucks beschädigen.

 

- Kann sich mein Armgelenk verfärben wenn ich ein Kupferarmband trage?

  Bei manchen Personen kann sich das Armgelenk durch eine natürliche Reaktion zwischen der Säure der Haut und dem Kupfer grünlich verfärben. Dies ist ein gutes Zeichen! Kupfer wird durch den Schweiß vom Armband abgelöst, gelangt auf die Haut und dringt von dort in den Blutkreislauf ein. Kupfer kann entzündungshemmend wirken, was von besonderem Vorteil für Menschen ist, die stark unter Arthritis oder Rheuma leiden. Die grüne Verfärbung kann mit Wasser und Seife abgewaschen werden. Viele Magnettherapie-Produkte sind jedoch nicht aus Kupfer hergestellt, da manche Menschen diese zusätzliche Kupferzufuhr nicht mögen oder nicht benötigen. Auch aus technischen Gründen können nicht alle Designs aus Kupfer hergestellt werden. Selten haben Menschen eine allergische Reaktion auf Kupfer (Hautrötung).

 

- Wie kann ich mein Kupferarmband reinigen?

  Nehmen Sie ein kleines Stück Zitrone, Zitronensaft oder Essig und reinigen Sie damit das Kupfer. Danach mit klarem Wasser abspülen.

 

- Sicherheitshinweise

  Personen die einen Herzschrittmacher tragen sollten keine Magnetprodukte und -schmuck verwenden, mit denen sie in die Nähe des Herzschrittmachers kommen. Die Magnete können Einfluss auf die Batterie des Gerätes nehmen. Fragen Sie Ihren Arzt ob Sie beispielsweise ein Fußkettchen tragen dürfen. Damit verhindern Sie auf jeden Fall den Kontakt zum Oberkörper und damit eine Störung der Batterie Ihres Herzschrittmachers.

 

Quelle: "Mehr Energie für Sie!" von Dr. h. c. Petra Döring;  ISBN 978-3-00-028713-8  3. Auflage 2012